Umwelt und Energie

Kostenlose telefonische Energieberatung der Gemeinde Altenstadt

Die Gemeinde Altenstadt ist Energieberatungsstützpunkt der Verbraucher-Zentrale Hessen.

Sie bietet eine fachkundige und unabhängige Beratung rund um das Thema Energie sparen.

Die Beratung ist kostenlos und findet am Mittwoch, den 17. Juni nach einer vorherigen Terminvergabe telefonisch statt.

Dieses Angebot bietet den Bürgerinnen und Bürgern – auch aus anderen Gemeinden - die Möglichkeit, sich ausführlich, individuell und unabhängig in einem Beratungsgespräch zu verschiedenen Themenbereichen der Energieeinsparung wie z.B. Heiztechnik, Wärmeschutz in Alt- und Neubauten, Warmwasserbereitung, Schimmelbildung in Wohngebäuden, sowie zu einer finanziellen Förderung beraten zu lassen.

Die Beratung wird über ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördertes Projekt angeboten.

Eine Terminvereinbarung ist notwendig. Interessierte wenden sich bitte an die Umweltbeauftragte der Gemeinde Altenstadt

Sabine Schubert, Telefon 06047/8000-75 oder per E-Mail: schubert@altenstadt.de.


Energiespartipp der Verbraucherzentrale

Besonders viel Hitze dringt durch Balkontür, Fenster und Dachfenster ein. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Sonnenstrahlen abzuwehren. Grundsätzlich gilt: Wenn es möglich ist, dann sollten Sie einen Sonnenschutz immer außen anbringen. So gelangt die Wärme gar nicht erst in den Raum!

Sonnenschutz von außen ist am wirksamsten!

Sie können den Sonnenschutz nur innen anbringen? Achten Sie auf Systeme mit weißen oder reflektierenden Oberflächen mit geringer Transparenz. Je höher die Reflexion, desto besser ist der Schutz gegen Überhitzung.

Innenliegender Sonnenschutz: 

Einfache Möglichkeiten sind im Raum angebrachte Rollos, Plissees, Lamellen und Faltstores. Hier gibt es eine große Auswahl zu günstigen Preisen. Ein Vorteil ist ihre leichte Montage. Aber: Sie müssen bereits eingedrungene Sonnenstrahlung nach außen reflektieren. Ihre Wirksamkeit ist daher beschränkt. Am besten sind helle oder reflektierende Materialien.

Die einfachste Lösung für Ihr Zuhause: Zugezogene Gardinen. Je nach Stoff und Größe bieten sie einen optimalen Sichtschutz und schützen vor Licht – aber nur wenig vor Wärme.

Außenliegender Sonnenschutz:

Markisen und Sonnensegel werden außen als Sonnenschutz montiert. Sie sind meist teuer und wind- sowie schmutzanfällig. Außerdem verändern Sie die Optik des Hauses. Auf Balkonen und Terrassen sorgen sie nicht nur für einen schattigen Sitzplatz, sie verhindern auch die eindringende Sonnenstrahlung durch dahinterliegende Fenster in die Räume. In einer Mietwohnung müssen Sie Ihre Vermieter:innen vor der Montage um Erlaubnis fragen.

Ideal als Hitzeschutz sind außenliegende Raffstores oder Rollläden. Diese lassen sich manchmal nachträglich anbringen – auch hier müssen die Eigentümer:innen zustimmenen. Raffstores haben den Vorteil, dass die Lamellen nicht nur vor Sonne schützen, sie lassen auch noch einen Ausblick nach draußen zu. Herunter gelassene Rollläden dagegen verhindern den Blick nach draußen. Rollläden können dafür zusätzlich vor Einbruch und im Winter etwas vor unerwünschten Wärmeverlusten schützen. Besonders effektiv sind Raffstores oder Rollläden in Verbindung mit einer automatischen Steuerung durch Licht-, Temperatur- und Wettersensoren. Rollläden sollten so geschlossen werden, dass die Licht- bzw. Lüftungsschlitze geöffnet bleiben. So wird sichergestellt, dass die Hinterlüftung gewährleistet ist und sich die Hitze nicht zwischen Rollladen und Fenster staut.



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