Mitte Januar wurde an der Zuwegung zum Gemeinschaftshaus in der Waldsiedlung eine neue Mastsirene errichtet. Altenstadt‘s Bürgermeister Dominic Imhof hat zusammen mit Gemeindebrandinspektor Martin Zeh nach der erfolgten Errichtung die neue Alarmierungseinrichtung näher in den Blick genommen.
„Im zweitgrößten Ortsteil unserer Gemeinde bestand bislang keine Möglichkeit, die Bevölkerung im Ernstfall zu alarmieren. Diese Lücke ist nun geschlossen. Die neue Sirene war zwingend erforderlich und stellt einen wichtigen Baustein für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Waldsiedlung dar“, führt Bürgermeister Dominic Imhof aus.
Sirenen dienen der schnellen und flächendeckenden Warnung der Bevölkerung – etwa bei Naturereignissen wie Hochwasser, Sturm oder Waldbrand, bei Gefahrstoffunfällen oder anderen außergewöhnlichen Gefahrenlagen. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Bestandteil des Katastrophen- und Zivilschutzes. Darüber hinaus fungieren sie als Rückfalllösung zur Alarmierung der Feuerwehren, falls andere Systeme ausfallen oder überlastet sind.
„Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, dass von einer Sirenenalarmierung im Alltag keine Beunruhigung ausgeht“, betont Gemeindebrandinspektor Martin Zeh. „Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden heute nahezu ausschließlich still über Pager oder mobile Apps alarmiert. Eine Alarmierung über Sirene erfolgt nur noch in Großschadenslagen oder dann, wenn die regulären Alarmierungswege nicht zur Verfügung stehen“, so Zeh.
Da es in der Waldsiedlung keine geeigneten baulichen Gegebenheiten für eine Gebäudesirene gab, wurde ein eigenständiger Sirenenmast auf einer gemeindeeigenen Fläche am Gemeinschaftshaus installiert. Die Sirenenanlagen in Altenstadt werden regelmäßig getestet, um ihre Funktionsfähigkeit sicherzustellen.
Rund 28.000 Euro habe die neue Mastsirene nebst Errichtung und Anschluss gekostet, führt Imhof aus. Finanziell unterstützt wurde die Maßnahme durch das Sonderförderprogramm „Sirenen in Hessen“. Dieses Programm wird vom Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz mit Unterstützung von Bundesmitteln umgesetzt. Ziel ist es, den Bevölkerungsschutz zu stärken, Warnsysteme zu modernisieren und eine flächendeckende Warnabdeckung zu gewährleisten. Für den Neubau der Sirene erhielt die Gemeinde Altenstadt einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro.
Bildunterschrift:
(v.l.) Bürgermeister Dominic Imhof und Gemeindebrandinspektor Martin Zeh über den Dächern der Waldsiedlung. Grund war die Errichtung einer neuen Mastsirene zur Bevölkerungsalarmierung.
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Gemeinde Altenstadt|FF Alt.
