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Norbert Syguda


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Norbert Syguda

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Ortsplan

Informationen zur Kinderbetreuung

Aktualisierung (Stand 06.07.2020)

Seit dem 01. Juli 2020 werden die Kita-Kinder wieder im gebuchten Umfang betreut. Es wird für den Juli, sofern es keine erneuten Einschränkungen wegen Corona gibt, deshalb keinen Gebührenerlass mehr geben und die Gebühren sind wieder in vollem Umfang zu zahlen, auch wenn ein Teil der Kitas nur eine Notbetreuung wegen der Sommerferien durchführt. Diese Schließungszeiten sind immer gebührenpflichtig, da sie bei der Gebührenkalkulation berücksichtigt wurden.

In der Sitzung vom 04.09.2020 soll über den Umfang des Gebührenerlasses durch die Gemeindevertretung ein Beschluss gefasst werden. Unstrittig ist nach bisherigem Stand, dass für alle Kinder, die im Zeitraum 16.03.2020 bis 30.06.2020 nicht betreut wurden, keine Gebühren zu zahlen sind.

Für alle Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr wird vom Land eine Freistellung von Elternbeiträgen für 30 Stunden je Woche gewährt und die betreffenden Kinder, die im oben genannten Zeitraum mit Ihren Betreuungszeiten diesen Rahmen nicht überschritten haben, werden dann auch gebührenfrei sein.

Für Kinder in der Notbetreuung, für die obige Regelung nicht gilt, und Kinder in den U3-Gruppen, die ab 02. Juni 2020 wieder in deutlich größerem Umfang betreut wurden, ist noch unklar, welche Regelungen getroffen werden.

Konkret bedeutet dies, dass Ihnen in den nächsten Tagen die noch offenen Essensabrechnungen zugehen werden und diese zusammen mit den Gebühren für den Monat Juli, bis zum 20. Juli 2020 zu begleichen sind. Um diese Zeit werden wir auch die Abbuchungen vornehmen, sofern ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde. Eine Verrechnung mit Überzahlungen durch die eingeschränkte Betreuung ist derzeit nicht möglich, da der Beschluss der Gemeindevertretung noch nicht gefallen ist. In besonderen Härtefällen können Sie gerne mit dem Sachbearbeiter für die Verwaltung der Kitas, Jörg Fichtl, Tel. 06047 8000-99, Kontakt aufnehmen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Nach der Sitzung der Gemeindevertretung im September erhalten Sie dann einen Bescheid über weitere notwendige Zahlungen oder Gutschriften, die dazu führen, dass Sie Geld zurückerhalten. Für den kompletten März müssten die Gebühren durch die Eltern bezahlt worden sein, aber es wurde nur anteilig betreut. Es wird eine tagesgenaue Abrechnung geben, wie hoch die entstehenden Gutschriften für Tage, an denen nicht betreut wurde, sind. Die Mehrzahl der Eltern, die ein kostenpflichtiges Betreuungsmodell gebucht hat, wird also, vorbehaltlich des Beschlusses der Gemeindevertretung, für den Zeitraum des eingeschränkten Betriebes Gebühren zurückerhalten.


Aktualisierung (Stand 22.06.2020)

Nachdem die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Wetteraukreis auf einem sehr niedrigen Niveau stabil bleiben, hat sich die Gemeinde entschlossen, ab Montag, dem 29.06.2020, die Anzahl der in einer Kita-Gruppe betreuten Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb zu erhöhen. Damit können die Kinder, die bisher nur an einem Tag oder zwei Tagen die Woche betreut werden, wieder an mehr Tagen betreut werden. Die Veränderungen für die einzelnen Kinder werden durch die Kitas den Eltern mitgeteilt.

Ab 06.07.2020 beginnt dann wieder der Regelbetrieb. Hierbei werden die Kinder wieder in vollem Umfang betreut. Die Gruppenzusammensetzung kann abweichend von der Zusammensetzung vor Corona sein.

Diese Regelungen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass keine maßgeblichen Veränderungen in der Corona-Situation im Wetteraukreis und den umliegenden Bezirken eintreten. Voraussetzung hierfür ist auch, dass die personelle Besetzung der Kitas weiter stabil bleibt. Die hygienischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bleiben weiterhin in Kraft.

Für die Schließungen in den Sommerferien 2020 können berufstätige Erziehungsberechtigte einen Antrag auf Betreuung ihrer Kinder stellen, sofern sie keinen Urlaub in diesem Zeitraum haben. Die Antragsformulare finden Sie hier:

Antrag auf Betreuung während der Schließung in den Sommerferien
Arbeitgeberbestätigung über Berufstätigkeit

Die ausgefüllten Formulare bitte in der Kita abgeben.


Aktualisierung (Stand 11.06.2020)

Am 09. Juni 2020 wurde die neueste Änderung zur Corona-Verordnung herausgegeben. In dieser werden die Regelungen zum Betretungsverbot der Kitas komplett neu gefasst:

§ 2

  1. Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte nach § 33 Nr. 1 des lnfektionsschutzgesetzes und Kindertageseinrichtungen nach § 25 des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. September 2018 (GVBl. S. 590), dürfen durch Kinder nicht betreten werden, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen oder in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Satz 1 gilt nicht, soweit Angehörige des gleichen Hausstandes aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit nach Nr. 10 der Anlage in Kontakt zu infizierten Personen stehen.
  2. Einrichtungen nach Abs. 1 dürfen durch dort tätige Personen nicht betreten werden, wenn sie Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind.
  3. Mit Zustimmung des Jugendamtes können abweichend von § 25b des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs weitere Personen, für die ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis vorliegt, mit der Leitung einer oder der Mitarbeit in einer Kindergruppe betraut werden. Vom personellen Mindestbedarf nach § 25c des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs kann nach Beratung durch das Jugendamt vorübergehend abgewichen werden.

Die Regelungen treten ab 06. Juli 2020 in Kraft. Dies bedeutet, dass spätestens am 06. Juli 2020 der Regelbetrieb wieder aufgenommen wird und alle Kinder wieder fünf Tage in der Woche betreut werden. Die Notbetreuung für Kinder von systemrelevanten Eltern usw. wird beendet. Dies steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass sich die Situation bezüglich der Corona-Pandemie nicht ändert.

Trotzdem werden viele Einschränkungen bestehen bleiben. Weiterhin sind die Hygienepläne zu beachten. Kinder der verschiedenen Gruppen sollen nach Möglichkeit keinen Kontakt miteinander haben. Eltern werden weiter nur in Ausnahmefällen die Kitas betreten dürfen und die Regelungen bei der Ankunft und Abholung der Kinder bleiben mit eventuellen kleinen Anpassungen in Kraft. Auch Neuaufnahmen erfolgen noch nach individueller Absprache zwischen Kita-Leitung und Eltern. Die Öffnung der Kitas bedeutet nicht, dass die Corona-Pandemie beendet ist.

Für die Sommerferien gilt folgende Regelung:

Wie jedes Jahr werden die Kitas wechselweise schließen. Allerdings wird in den geschlossenen Kitas jeweils eine Notgruppe aufrechterhalten, damit die Kinder nicht in anderen Kitas betreut und auf die dort vorhandenen Gruppen verteilt werden müssen. Sollten in einer Kita so wenige Kinder für die Notgruppe während der Schließung gemeldet werden, dass eine Betreuung völlig unwirtschaftlich ist, wird im Einzelfall über die Verfahrensweise entschieden. Die Schließungen sind notwendig, damit das Personal den vorhandenen Urlaubsanspruch abbauen kann.

Da in einer Notgruppe nicht beliebig viele Kinder aufgenommen werden können, werden dort nur Kinder betreut, bei denen Bescheinigungen der Arbeitgeber für beide Elternteile bzw. für ein alleinerziehendes Elternteil vorgelegt werden, die beinhalten, dass in der Betreuungszeit kein Urlaub angetreten wird und eine Beschäftigung in nennenswertem zeitlichen Umfang besteht. Auch hier behalten wir uns vor, abweichende Entscheidungen zu treffen, falls die Anzahl der Anträge in einer Kita zu hoch sind. Besondere Härtefälle außerhalb der oben genannten Gruppe der Beschäftigten bzw. Selbstständigen, können die Betreuung beim Sachbearbeiter für die Kitas beantragen. Diese Kinder werden, sofern der Antrag genehmigt wird, berücksichtigt, wenn die Kapazitäten in der Kita vorhanden sind.

Weitere Informationen und Antragsformulare für die Notbetreuung in den Sommerferien erhalten Sie im Laufe der nächsten Woche in den Kitas.

Für den Juni ist weiterhin keine Zahlung der Gebühren nötig. Sie erhalten nach dem Beschluss der Gemeindevertretung über den Erlass von Gebühren eine Mitteilung über den Stand Ihres Gebührenkontos. Bitte berücksichtigen Sie jedoch spätestens für die Zeit ab der Wiederaufnahme des Regelbetriebes, Geld für die dann wieder anfallenden Gebühren einzuplanen, bzw. zurückzuhalten bis die Zahlung fällig ist. Ob Gebühren für die bisherige Notbetreuung anfallen, ist erst nach dem Beschluss der Gemeindevertretung klar.


Aktualisierung ( Stand 01.06.2020)

Die Kita Altenstadt macht auf diesem Weg ein Rundschreiben zum "eingeschränkten Regelbetrieb" an die Eltern der Kita bekannt:

Rundschreiben Kita Altenstadt


Aktualisierung (Stand 28.05.2020, 10.00 Uhr)

Es gab Nachfragen zum Thema Information der Eltern, wann das Kind die Kita wieder besucht. Da es in der Kürze der Zeit nicht mehr möglich ist jeden Erziehungsberechtigten mit einem regulären Brief anzuschreiben, informieren die Kitas individuell nach ihren Möglichkeiten. Es wird teilweise Mails geben, Anrufe, Direkteinwurf in Briefkästen, Information per App und jede andere Möglichkeit, mit der die Kitas im Austausch mit den Eltern stehen. Die Kitas versuchen natürlich zuerst die Eltern zu erreichen, deren Kinder am Dienstag und Mittwoch wieder in die Kita kommen. Wenn Sie also diese Woche noch keinen Bescheid haben, ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Sie sollten sich aber ab Dienstag mit der Kita in Verbindung setzen. Wer für Dienstag keine Mitteilung bekommen hat, wird auch nicht betreut!

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass keine Kinder betreut werden, die Symptome zeigen, die bei der Corona-Erkrankung auftreten. Die Eltern werden jeden Tag bei Abgabe des Kindes eine Erklärung unterschreiben müssen, dass das Kind keine Symptome hat und keinen Kontakt mit einem Kranken oder in Quarantäne befindlichen Menschen hat. Kinder bei denen während des Kita-Aufenthaltes Symtome auftreten, werden umgehend isoliert und sind sofort von den Eltern abzuholen. Kindern von Eltern, die bewusst diese Regelungen missachten, droht der Ausschluss aus der Kitabetreuung.

Allgemeines (Stand 27.05.2020, 16.05 Uhr):

    Die neue Corona-Verordnung des Landes ist am 26. Mai 2020 veröffentlicht worden. Sie tritt am 02. Juni 2020 in Kraft. Dies ist der frühestmögliche Termin, an dem die Kitas zu einem eingeschränkten Regelbetrieb übergehen können. Das bedeutet, dass dann auch wieder Kinder betreut werden dürfen, die bisher nicht die „Notbetreuung“ nutzen konnten. 

      Das Betretungsverbot für alle Kinder bleibt ohne Zeitbegrenzung bestehen. Allerdings wurde die Ausnahmeregelung extrem erweitert. Die bisherigen Ausnahmeregelungen bleiben, teilweise leicht verändert, bestehen. Die Regelungen gelten weiterhin für folgende Kinder: 

      • Kinder von Eltern, die zu den systemrelevanten Personengruppen, wie z.B. Polizei, Medizinischer Dienst usw. gehören. Allerdings müssen in Zukunft beide Eltern berufstätig sein. Dies ist durch Bescheinigung nachzuweisen. Nähere Informationen

      • Kinder einer Schülerin, eines Schülers oder einer oder eines Studierenden, die oder der unterrichtet wird (Liste der Schulen usw. in Verordnung geregelt). 

      • Kinder einer oder eines berufstätigen oder studierenden Alleinerziehenden im Sinne des § 21 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch. 

      • Kinder für die die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist. 

      • Kinder für die eine Integrationsmaßnahme genehmigt ist. 

      • Kinder für die durch das Betretungsverbot im Einzelfall für Eltern und Kinder eine vom zuständigen Jugendamt bescheinigte besondere Härte entsteht, die sich durch außergewöhnliche und schwerwiegende Umstände von den durch den Wegfall der regelhaften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt. 

      Die herausragende Änderung ist jedoch, dass jetzt auch Kinder, die der Träger im Rahmen der Betreuungskapazitäten der Kindertageseinrichtung zusätzlich aufnehmen kann, betreut werden dürfen. Diese Vorgabe erlaubt es, für alle Kinder die Betreuung, wenn auch teilweise in stark verminderter Form, wieder aufnehmen zu können. Es wird also keine Betreuung für alle Kinder an fünf Tagen die Woche geben. Aber jedem Kind wird die Möglichkeit gegeben, mindestens an einem Tag in der Woche die Kita zu besuchen.

      Wie wird der „eingeschränkte Regelbetrieb“ in den Kindertagesstätten der Gemeinde Altenstadt ab 02. Juni 2020 aussehen?

      Es wurde ein Rahmenplan entwickelt, an dem sich alle Kindergärten orientieren sollen. Dieser gilt zunächst nur bis zu den Sommerferien. Er soll sicherstellen, dass die umfangreichste mögliche Betreuung unter den vorgegebenen Bedingungen für alle Kinder umgesetzt wird. Es ist ein Rahmenplan, weil die einzelnen Kitas je nach den dort vorhandenen Gegebenheiten (Räume, Personal, Anzahl „Notbetreuungskinder) von diesem Plan abweichen können oder sogar müssen. Dies kann zu Verbesserungen gegenüber dem Rahmenplan führen (z.B. mehr Kinder in Mittagsbetreuung) oder zu Verschlechterungen (Ausgabe von Mittagessen). Natürlich kann es in den nächsten Wochen zu Anpassungen der Planungen kommen, wenn sich wichtige Parameter, wie z.B. die Anzahl der „Notbetreuungskinder“ ändern.

      Doch nun zu den Einzelheiten der Planung:

      Wir fühlen uns verpflichtet, die bisherigen Gruppengrößen angemessen zu reduzieren, um den hygienischen und sonstigen Anforderungen gerecht zu werden. Diese Reduzierung ist mit anderen Kommunen des Kreises abgestimmt. Die angestrebte Gruppengröße für die Ü3-Gruppen beträgt deshalb 13 Kinder statt 25 Kinder. Reine U3-Gruppen sollen 7 Kinder umfassen statt 12 Kinder. Dies führt zu einer Kapazität von ca. 230 Plätzen. Normalerweise werden über 440 Kinder betreut. Hier ist leicht erkennbar, dass die Kapazitäten nicht ausreichen alle Kinder täglich zu betreuen. Da keine Gruppen gewünscht werden, bei denen wechselnde Kinder anwesend sind (da sonst bei einem Infektionsfall die ganze Kita schließen müsste, wenn keine Übersicht mehr besteht, mit wem das Kind Kontakt hatte), werden die Möglichkeiten der Verteilung weiter stark eingeschränkt.

      Deshalb ist die Verteilung der vorhandenen Plätze mit folgender Priorität geplant:

      1.    Notbetreuungskinder besuchen die Kita fünf Tage die Woche.

      2.    U3-Kinder werden auch fünf Tage die Woche betreut.

      3.    Vorschulkinder können an zwei Tagen die Kita besuchen.

      4.    Kinder mit besonderem sozialen Bedarf oder ganztägig berufstätigen
             Erziehungsberechtigten werden zwei Tage an der Betreuung teilnehmen.

      5.    Alle anderen Kinder kommen einen Tag die Woche.

      Ob dies in einer Kita so umsetzbar ist, hängt sehr stark von der Anzahl der Kinder ab, deren Eltern zu den sogenannten systemrelevanten Personengruppen gehören. Da diese täglich kommen, belegen Sie durchgehend einen nicht unbeträchtlichen Teil der Plätze. Die restlichen Kinder werden auf alle anderen Plätze verteilt. Je mehr „Notbetreuungskinder“ aufgenommen werden müssen, desto weniger Möglichkeiten bleiben bei der Verteilung der restlichen Plätze. Dies ist vom Land offensichtlich jedoch so gewollt. Der Anteil an „Notbetreuungskindern“ in den Kitas ist sehr unterschiedlich.

      Für die Kinder, die nicht durchgehend die Kita besuchen, werden feste Tage der Anwesenheit in der Kita bestimmt. Diese können sich in den Kitas unterscheiden. So könnten die Vorschüler in einer Kita am Montag und Mittwoch kommen, in einer andern Kita am Dienstag und Donnerstag. Möglichkeiten für Eltern, sich diese Tage auszusuchen gibt es nicht. Wir werden versuchen Kinder, bei denen beide Elternteile ganztags arbeiten gehen, an zwei Tagen zu betreuen. Für diese Kinder soll auch Mittagsbetreuung angeboten werden. Aber auch hier ist noch nicht klar, ob dies für alle Betroffenen gewährleistet werden kann. Unter Umständen ist es möglich, dass nicht genug Zwei-Tages-Plätze vorhanden sind. Wir haben in solch einem Fall leider keine Möglichkeit dies zu ändern, auch wenn uns die Nöte der Eltern bewusst sind.

      Bei Geschwisterkindern wird, soweit möglich, darauf geachtet, dass diese am gleichen Tag betreut werden, damit die Eltern auch wirklich betreuungsfreie Tage zur eigenen Verfügung haben.

      Die Mittagsbetreuung endet zunächst um 15.00 Uhr. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass dies für fast alle Eltern organisierbar war. Sofern die personellen Kapazitäten erhöht werden können, werden wir auch wieder längere Zeiten anbieten.

      Ab dem Beginn der „eingeschränkten Regelbetreuung“ am 02. Juni 2020 werden jeden Tag einige Kinder die Kita zusätzlich wieder besuchen können. Auch Kinder, die später zwei Tage kommen werden, werden in der ersten Woche nur einen Tag betreut. Die Kinder müssen erst in kleineren Gruppen mit den neuen Regeln bzgl. Hygiene usw. bekannt gemacht werden und sich wieder eingewöhnen. Hierfür können nicht zu viele Kinder an einem Tag wieder begrüßt werden. Eventuell ergibt es sich, dass auch in der zweiten Woche teilweise noch so verfahren wird. Wann Ihr Kind zum ersten Mal wieder die Kita besuchen wird, werden wir Ihnen so schnell wie möglich mitteilen.

      Wie im Begriff „eingeschränkter Regelbetrieb“ zum Ausdruck kommt, wird ab dem „Neustart“ der Kitas erwartet, dass die Kinder wieder regelmäßig zur Betreuung kommen und die Ihnen zur Verfügung gestellten Plätze auch nutzen, da sie an Tagen, an denen die Kinder nicht anwesend sind nicht von anderen Kindern genutzt werden können. Da die Kapazitäten sehr knapp sind, können Kinder, die die angebotenen Plätze nicht regelmäßig nutzen, von der Betreuung ausgeschlossen werden, um anderen Kindern eine Erweiterung der Betreuung zu ermöglichen.

      Eltern von Kindern, die in der Corona-Zeit neu aufgenommen wurden und bisher nicht die Kita besuchen konnten, müssen individuell mit der Kita-Leitung den Zeitpunkt der Eingewöhnung besprechen und notfalls auf die Zeit nach den Sommerferien verschieben.

      Die Einschränkungen in der Kita-Betreuung sind weiter immens. Aber wir haben versucht, die beste Lösung für die nächsten Wochen zu finden und werden weiter an einer Optimierung arbeiten. Trotzdem werden einige Eltern unzufrieden sein und die angebotene Leistung in Ihrer persönlichen Situation als unzureichend betrachten. Das können wir verstehen. Aber bei so vielen Vorgaben, Problemstellungen und stark eingeschränkten Kapazitäten ist die Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse einzelner Eltern und Kinder nur noch schwer möglich. Auch unseren Erziehern und Erzieherinnen wird in dieser Situation viel abverlangt. Wir bitten Sie dies bei Ihrer persönlichen Einschätzung dieser Planung zu berücksichtigen, die ein wichtiger Schritt zur Rückkehr in den normalen Regelbetrieb ist.

      Zur besseren Einschätzung des Bedarfs an Betreuung (auch in den Sommerferien) finden Sie hier ein Formular mit den Angaben zu Ihren Betreuungswünschen. Bitte schicken Sie dieses Formular unbedingt zurück, auch wenn keine der angegebenen Optionen für Sie relevant ist. Alle weiteren Informationen hierzu sind im Formular integriert:

      Abfrage Betreuungswünsche


      Notbetreuung für systemrelevante Personnengruppen

      Für bestimmte Personengruppen, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens benötigt werden (systemrelevante Personengruppen), wie z.B. Ärzte und Polizisten, wurde durch das Land festgelegt, dass deren Kinder trotz des Betretungsverbotes der Kindertagesstätten betreut werden sollen. Der Kreis der Berechtigten wurde inzwischen mehrfach erweitert. NEU: Beide Erziehungsberechtigte müssen berufstätig sein und der zweite Sorgeberechtigte muss dies ab 02. Juni 2020 durch formlose Bescheinigung des Arbeitgebers nachweisen, die auch die Erklärung beinhaltet, dass derzeit keine Beurlaubung vorliegt.

      Es werden keine Kinder mit Krankheitssymptomen betreut. Wer gegen diese Vorgabe verstößt und Kinder mit Krankheitssymptomen zur Betreuung bringt, handelt ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Außerdem kann es zur Entziehung des Notbetreuungsplatzes führen.

      Damit ein Kind betreut werden kann, ist es nötig einen Antrag bei der Gemeinde zu stellen. Die Formulare finden Sie weiter unten zum Download. Der Antrag besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist der eigentliche Antrag. Bitte wählen Sie das entsprechende Formular für verheirate oder alleinerziehende Eltern aus. Der zweite Teil des Antrags ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Auf dieser Bescheinigung ist auch durch die Eltern zu bestätigen, dass ihr Kind keinerlei Krankheitssymptome aufweist. Deshalb müssen auch Selbstständige dieses Formular ausfüllen. Die Bescheinigung des Arbeitgebers enhält auch eine Aufzählung der berechtigten Personengruppen.  

      Die ausgefüllten Formulare sollen nach Möglichkeit als Scan an die Email-Adresse fichtl@altenstadt.de geschickt werden. Da der Sachbearbeiter im Homeoffice tätig ist, kann der Postversand an die Gemeinde oder direkte Einwurf in den Rathausbriefkasten zur Verzögerung bei der Bearbeitung führen.

      Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Fachdienst Bürgerservice 06047-800099 (Herr Fichtl). Gerne können Sie Anfragen auch per Mail (fichtl@altenstadt.de) übersenden, da die telefonische Erreichbarkeit durch den vermehrten Beratungsbedarf der Eltern aufgrund der Corona-Krise nicht immer gegeben ist. 

      Antrag auf Notbetreuung für verheiratete Eltern

      Antrag auf Notbetreuung für alleinerziehende Eltern

      Bescheinigung des Arbeitgebers


      Werden Kinderbetreuungskosten rückerstattet?

      In der Satzung über die Betreuung von Kindern in den Kindertagesstätte ist im §9 folgende Regelung getroffen:
      Bei vorübergehender Schließung einer Tageseinrichtung der Gemeinde Altenstadt sind die Betreuungsgebühren weiter zu zahlen. Bei Schließungen von fünf oder mehr zusammenhängenden Betreuungstagen kann die Gemeindevertretung hiervon Ausnahmen von dieser Regelung beschließen. Dies gilt jedoch nicht für die regulären Schließungen während der Sommer- und Weihnachtsferien.
      Eine Entscheidung über eine mögliche  Gebührenerstattung wird also in einer der nächsten Sitzungen der Gemeindevertretung erfolgen.
      Ab April 2020 wird die Gemeinde Altenstadt jedoch bis zur Wiedereröffnung der Kitas keine Kita-Gebühren per Sepa-Lastschriftmandat einziehen. Wer seine Zahlung per Überweisung tätigt, kann also auch die Zahlungen aussetzen. Im Folgemonat der Wiedereröffnung sind die regulären Gebühren zu zahlen. Eine Endabrechnung folgt nach dem Beschluss der Gemeindevertretung.


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