Sondermüll (Problemabfallsammlung)

Keine Annahme von Dispersionsfarben am Schadstoffmobil

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises (AWB) teilt mit, dass zukünftig keine Dispersionsfarben mehr am Schadstoffmobil angenommen werden.

Umweltbewusste Bürger bringen seit Jahren Reste von Abflussreinigern, Klebstoffen, Lacken, Pflanzenschutzmitteln usw. zum Schadstoffmobil. Dadurch werden fast 200 Tonnen gefährliche Abfälle Jahr für Jahr umweltgerecht entsorgt. Der Bürger muss am Schadstoffmobil keine Gebühr entrichten. Das System ist jedoch sehr aufwendig. Allein die mobile Sammlung schlägt mit rd. 180.000 € im Jahr zu Buche. Die Kosten sind bereits in der Hausmüllgebühr enthalten.

Die mengenmäßig größte Fraktion bei der Schadstoffsammlung im Wetteraukreis stellen die Dispersionsfarben dar. Heute werden Dispersionsfarben auf Wasserbasis hergestellt und sind somit keine gefährlichen Abfälle mehr. Eingetrocknet können Farbreste über den Hausmüll und die leeren Farbeimer über den gelben Sack entsorgt werden.

„Eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der Schadstoffsammlung hat ergeben, dass wir so erhebliche Kosteneinsparungen erzielen, ohne dass die Umwelt dadurch beeinträchtigt wird“, erklärt Kurt P. Schäfer, Betriebsleiter des AWB die Entscheidung, Dispersionsfarben künftig nicht mehr am Schadstoffmobil anzunehmen.

Ab März ist das Schadstoffmobil wieder im Wetteraukreis unterwegs, dann im neuen Gewand. Am Montag, den 28.02.2011 können sich Interessierte zwischen 14:00 und 16:00 Uhr über die Schadstoffsammlung informieren und das neue Schadstoffmobil besichtigen, Ort: Friedberg, Kaiserstrasse 2 bis 12 (Bushaltestelle Burg).

Weitere Informationen erteilt die Abfallberatung des AWB am Infotelefon unter 0 60 31/ 90 66-11 oder im Internet unter www.awb-wetterau.de.

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dispersionsfarben.pdf

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