Entsorgung von Holzasche

Holz gilt als umweltfreundlicher Brennstoff. Um diesem Ruf gerecht zu werden, muss auch die anfallende Holzasche umweltgerecht entsorgt werden. Aufgrund der bestehenden Entsorgungsorganisation gilt:

Asche von Holzfeuerungen ist über die Restmülltonne zu entsorgen. Vorsicht: nur ausgekühlte Asche in die Tonne geben.

In der Asche bleiben alle nicht brennbaren und nicht flüchtigen Stoffe des Holzes zurück. Dabei reichern sich neben Nährstoffen wie Kalium und Phosphat auch Schadstoffe an. Je nach Holz- und Verbrennungsqualität ist Asche mit Schwermetallen, Dioxinen und anderen Schadstoffen belastet. Unsachgemäßer Umgang mit Holzasche kann deshalb zu Beeinträchtigungen von Boden und Gewässer führen. Viele Untersuchungen weisen bei Aschen aus Hausfeuerungen teils sehr hohe Schadstoffgehalte nach. Die Verwendung von Holzaschen als Dünger in der Landwirtschaft oder im Garten ist deshalb problematisch. Demgegenüber ist die Entsorgung über die Restmülltonne ein sicherer und guter Entsorgungsweg für Asche.

Zurückhaltung ist beim Ausbringen von Holzasche im eigenen Garten geboten. Dies einerseits wegen der problematischen Schadstoffbelastung der Asche, anderseits wegen der bekannten Überdüngung der Gemüsegärten. Bei bedarfsgerechter Anwendung (maximal 3 Liter saubere Holzasche pro 10 m² und Jahr) könnte zudem nur ein sehr kleiner Teil der anfallenden Asche im Garten verwertet werden.

Im Wald ist das Deponieren von Asche und deren Anwendung als Dünger grundsätzlich verboten.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen gerne die Abfallberatung der Gemeinde Altenstadt unter der Telefonnummer 80 00-62 zur Verfügung.

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