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Ortsplan

Nachruf für den Ehrenwehrführer Josef Lokai

Der Ehrenwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Oberau verstarb am 01. März 2018 im Alter von 97 Jahren.

 



Feuerwehr Oberau trauert um Ehrenwehrführer Josef Lokai

Mit tiefstem Bedauern und großer Trauer nimmt die Freiwillige Feuerwehr Altenstadt-Oberau Abschied von ihrem Ehrenwehrführer Josef "Jupp" Lokai. Er verstarb am 01. März 2018 im Alter von 97 Jahren. Die besondere Entwicklung des Feuerwehrwesens in Oberau und den umliegenden Ortsteilen und Gemeinden ist untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Geboren am 22.07.1920 in Ostrava in Tschechien, diente er im 2. Weltkrieg in einer Bergungskolonne der Luftwaffe. Nach dem Krieg konnte er jedoch wie viele Andere nicht wieder nach Hause zurückkehren. In Oberau fand er eine neue Heimat und wurde hier zu einer bedeutenden Persönlichkeit, die aus der Ortsgeschichte nur schwer wegzudenken ist.

1954 begann seine aktive Zeit bei der Feuerwehr Oberau. Ab 1959 übernahm er die Aufgaben des Gerätewartes, die er bis 2007 ausführte. Von 1960 bis 1984 bekleidete er das Amt des Ortsbrandmeisters/Wehrführers und des 1. Vorsitzenden. Unter seiner Leitung nahm die Oberauer Wehr eine rasante Entwicklung. Mit einfachen Mitteln trieb er die Motorisierung voran. Für einen geringen Preis konnte er ein ausrangiertes Postauto vom Typ Opel Blitz organisieren. In monatelanger, mühevoller Arbeit baute er dieses Fahrzeug zu einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) um, das allen technischen Anforderungen der damaligen Zeit gerecht wurde. So wurde 1962 das erste vollmotorisierte Feuerwehrfahrzeug in Oberau in Dienst gestellt.

Jedoch fehlte es an einer geeigneten Unterstellmöglichkeit für das Fahrzeug und die Ausrüstung. Der Bau eines richtigen, ausreichend großen Feuerwehrgerätehauses wurde erforderlich. Seine ausdauernde Überzeugungsarbeit führte dazu, dass die Gemeinde den Standort des alten Rathauses in der Oberauer Ortsmitte der Feuerwehr zur Verfügung stellte. Die Gemeindeverwaltung zog daraufhin in den alten Schulsaal um. Angesichts der  einige Jahre später durchgeführten Kommunalreform ist die damalige Entscheidung als weitsichtig und sachlich richtig zu beurteilen.

Der Abriss des alten Rathauses erfolgte in Eigenleistung unter der Aufsicht von Josef Lokai. Durch diese Einsparungen standen die Geldmittel für eine Modernisierung der Ausrüstung zur Verfügung. Das Feuerwehrgerätehaus konnte schließlich 1966 bezogen werden.

Somit war die Feuerwehr Oberau ab Mitte der 60er des vorigen Jahrhunderts bestens ausgestattet, doch um Einsätze erfolgreich auszuführen bedarf es auch einer guten Ausbildung und Motivation. Um dieses Ziel zu erreichen und zu erhalten, wurde von Josef Lokai eine Wettkampfgruppe ins Leben gerufen, die 1965 bei den Kreisfeuerwettkämpfen  in Nidda erstmals an den Start ging. Auf Anhieb belegte diese Gruppe den 2. Platz. Nur zwei Jahre später schaffte die Gruppe sogar den Sprung auf die Landesebene und erreichte einen beachtlichen 7. Platz. In den folgenden Jahren nahm die Wettkampfgruppe an zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen mit großen Erfolgen teil. Die Teilnahme an den Wettkämpfen führte auch zur noch heute gepflegten Partnerschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Ratzersdorf, einem Stadtteil von St. Pölten in Niederösterreich.

Den Lohn für alle die großartigen Leistungen konnten Lokai und seine Mannen 1971 einfahren, als man aus Landesmitteln ein neues TSF erhielt.

Den Blick stets auf die Zukunft gerichtet, damit die Oberauer Feuerwehr schlagkräftig bleibt, intensivierte Josef Lokai auch die Nachwuchsförderung. So wurde 1971 die Jugendfeuerwehr gegründet.

Nach Gründung der Großgemeinde Altenstadt und Wahl eines Ortsbrandmeisters für diese, blieb er als Kommandant der Ortsteilfeuerwehr Oberau im Amt, jetzt unter der neuen Bezeichnung „Wehrführer“.

Im Jahre 1978 feierte die Feuerwehr Oberau ihr 25-jähriges Bestehen und Josef Lokai konnte mit viel Stolz auf die großartige Entwicklung zurückblicken, für die er maßgeblich verantwortlich zeichnet.

Dass er aber auch nicht daran dachte, sich auf den Lorbeeren auszuruhen und weiterhin die Zukunft im Blick hatte, wird in seinem Grußwort von 1978 deutlich, das er in der Festschrift zum Jubiläum verfasst hatte:

Auch in den kommenden Jahren werden wir weiterhin bemüht sein, unseren Mitmenschen in Not und Gefahr Hilfe zu leisten und sie vor Schaden zu bewahren. Mögen diejenigen, die nach uns kommen, ebenso denken und handeln wie unsere Vorgänger und wir, getreu dem Wahlspruch:

            Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr!

                        und

            Einer für alle, alle für einen!

Der Erlös aus den Jubiläumsfestlichkeiten führte zur Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF), was Josef Lokai schon seit Jahren als dringliche Anschaffung erachtete.

1984 schied Josef Lokai aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus. Von seinen Kameraden wurde er aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenwehrführer ernannt. An Ruhestand war für ihn aber nicht zu denken. Bis ins hohe Alter sorgte er im Hintergrund dafür, dass die Technik stets einsatzbereit war. 2007 übergab er seine Aufgaben an die jetzigen Gerätewarte.

Da das Feuerwehrhaus in der Ortsmitte nicht mehr den Anforderungen genügte, bauten die Oberauer Feuerwehrkameraden von 1995 bis 1997 in Eigenleistung ein neues Feuerwehrhaus mit drei Fahrzeugstellplätzen am heutigen Standort. Auch bei diesem Neubau war Josef Lokai maßgeblich beteiligt, so dass am 22.03.1997 die Einweihung gefeiert werden konnte.

Das unermüdliche Schaffen von Josef Lokai für das Allgemeinwohl in Oberau und Umgebung führte zu einer Vielzahl an Auszeichnungen und Ehrung. U.a. erhielt er:

 

·      Bundesverdienstkreuz am Bande

·      Ehrenbrief des Landes Hessen

·      Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Silber und Gold

·      Silbernes und Goldenes Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen

·      Verdienstzeichen 2. Klasse von Niederösterreich

·      Ehrenmedaille der Gemeinde Altenstadt

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Oberau ist unweigerlich mit dem Namen Josef Lokai verbunden. Wir, die Mitglieder seiner Feuerwehr Oberau, werden sein Andenken bewahren und ihn nie vergessen: Ruhe in Frieden, Jupp.

Text u. Bild:
Freiwillige Feuerwehr Oberau, vertreten durch den Wehrführer Steffen Leppla.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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