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Ortsplan

Gerhard Lipp feiert 60jähriges Dienstjubiläum

Ehemaliger Bürgermeister ist immer noch als Ortsgerichtsvorsteher in Altenstadt aktiv.

 

Obwohl er seit der Wahl von Norbert Syguda zum Bürgermeister im Jahr 2000 in Pension ist, hat er sich keineswegs zur Ruhe gesetzt. Neben seinem Hobby, der Taubenzucht, hält ihn vor allem das Ehrenamt auf Trab. Dabei wollte er, obwohl er gleich nach der Schule eine Verwaltungslaufbahn begonnen hatte, eigentlich nie Bürgermeister werden, sagt Gerhard Lipp.


1958 begann Lipp eine Verwaltungslehre im Rathaus. "Ich habe gedacht, das wird ein ruhigeres Leben", erläutert er heute etwas amüsiert seine Berufs-Vorstellungen. Dem stand aber Lipps Ehrgeiz entgegen. Nachdem er seine 18 Monate Wehrdienst abgeleistet hatte - "die sinnloseste Zeit in meinem Leben" -, begann er in Kassel den ersten zweijährigen Verwaltungslehrgang.

"Die anderen sind am Wochenende auf die Juchhe gegangen und ich hab' gebüffelt", erinnert er sich. Doch die Anstrengungen trugen Früchte. "Als ich zurückkam, wurde ich direkt Leiter des Ordnungsamts." 25 Jahre war Lipp damals alt. Spätestens da war es mit dem "ruhigeren Leben" vorbei. Dort musste er die Salatkirmes, das größte Trachtenfest in Nordhessen, organisieren. Kurz darauf wurde er in Ziegenhain zum Hauptamtsleiter befördert.

In diesen Jahren trat er auch in die SPD ein. Dabei betont er: "Ich bin kein Parteimensch im eigentlichen Sinn." Aber der Auftritt Willy Brandts in seiner Heimat und das Godesberger Programm hätten ihn überzeugt. Jedoch habe er bei seiner beruflichen Entwicklung nicht von seiner SPD-Mitgliedschaft profitiert, sondern sich alles selbst erarbeitet.

Mit der Gebietsreform, als Ziegenhain Teil Schwalmstadts wurde, verlor Lipp die Hauptamtsleitung und war nur noch Leiter des Ordnungs- und Standesamts mit Sitz in Ziegenhain. Der Bürgermeister habe auf die Sprechstunden in dem Stadtteil verzichtet, weil Lipp die Stadt so gut vertreten habe. "Das war für mich der Vorteil, dass ich einen guten Kontakt zur Bevölkerung hatte", erklärt er.

Weil er bei Beförderungen zweimal übergangen wurde, bewarb Lipp sich schließlich in drei Gemeinden. Dass er sich für Altenstadt entschied, lag auch an der vergleichbaren Größenordnung, vor allem aber daran, dass die anderen beiden Gemeinden in Nordrhein-Westfalen lagen. Dort hätte er sich in Gesetze neu einarbeiten müssen.

Der damalige Bürgermeister Hans-Helmut Rose überraschte Lipp mit einem Stück Heimat: Das Mittagessen servierte Karl-Heinz Jung, der Wirt von Lipps früherer Stammkneipe in Ziegenhain, der ebenfalls in der Wetterau ein neues Zuhause gefunden hatte. Jung warnte ihn auch vor den Altenstädtern, "man hätte es als Außenstehender schwer, Fuß zu fassen". Eine Erfahrung, die Lipp, auch wegen seiner Leidenschaft für den Fußball nicht machte. Dafür trübte die problematische Arbeit mit Roses Nachfolger sein Leben. "Diesen Mann als Vorgesetzten zu haben, war die schlimmste Zeit meines beruflichen Werdegangs." Lipp dachte schon darüber nach, sich in einer anderen Gemeinde zu bewerben, da legten die Gemeindevertreter dem Bürgermeister nahe, auf sein Amt zu verzichten.

"Sechs Bürgermeister habe ich erlebt, ich war der siebte, mit dem ich zu kämpfen hatte", zählt Lipp auf. Und betont: "Ich wollte nie Bürgermeister werden." Doch man hatte ihn überredet, in Ranstadt zu kandidieren. "Ich wusste, dass keine Chance besteht, wegen der FWG- und CDU-Mehrheit." Damals wurden die Bürgermeister noch von der Gemeindevertretung gewählt. Wegen dieser Kandidatur konnte er den Altenstädter Genossen den Wunsch, bei der ersten Direktwahl anzutreten, nicht abschlagen. "Es waren sechs Kandidaten und gleich im ersten Wahlgang hatte ich 58,2 Prozent."

Zu seinen wichtigsten Entscheidungen zählt er, dass es ihm gelungen sei, die Firma Ille in Altenstadt anzusiedeln und die Firma Seegers zu halten. In beiden Fällen sei viel Einsatz erforderlich gewesen, um die notwendigen Bedingungen zu schaffen. Eine weitere wichtige Entscheidung sei der Kauf des Grundstücks für den Kreisverkehr in der Vogelsbergstraße gewesen.

Dass die Zeit nach seiner Pensionierung kein Ruhestand geworden ist, liegt neben seiner Tätigkeit als Ortsgerichtsvorsteher an seinem Engagement in der Behindertenhilfe Wetterau. Dort sitzt er in mehreren Gremien als Vertreter der Menschen mit Behinderung. "Als Elternvertreter versuchen wir immer wieder, die Interessen der Betreuten zu vertreten", deutet er an, dass dieses Engagement notwendig ist, damit zwischen wirtschaftlichen Zwängen und der alltäglichen Arbeit die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung ausreichend berücksichtigt werden. "Diese Menschen haben recht wenige, die sich für ihre Belange einsetzen", weiß Lipp.

Quelle:
Text: Kreis-Anzeiger v. 04.05.2018
Bild: Potengowski

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